Crimer // Berlin

Crimer // Berlin
Donnerstag | 11. Oktober 2018 | 20:00 Uhr


ListenBerlin. Handgemachte Konzerte für Berlin:

CRIMER

Hören & Sehen: https://www.youtube.com/watch?v=-tNOjjJEt4k

Support: CHILDREN

Ticketpreise:
Vorverkauf: 12,00 EUR (ink. USt, zzgl. Vorverkaufsgebühren)

Tickets im Vorverkauf:
listen.berlin: https://goo.gl/21Nwwm (print@home möglich)
Koka 36: https://goo.gl/So3Nwv

Die musikalische Selbstfindung von CRIMER startete ungewohnt fromm in einer Kirchenformation. Den Weg dorthin hat ihm das schulische Vorsingen im zarten Alter von zwölf Jahren geebnet. Da man zu der Zeit noch grosse Bewunderung für die Backstreet Boys hegte, wurde selbstverständlich ein Stück der besagten Truppe vorgetragen. Mit einer vorpubertären Performance von „I Want It That Way“ heimste der junge Alexander ein Plätzchen in der Band, welche die sonntäglichen Gottesdienste musikalisch untermalte, ein. Doch nach unzähligen Ave Marias wuchs schnell der Wunsch nach der eigenen Rockband. Darauf folgte eine Entdeckungstour, die von der obligaten Coverband bis zur klassischen Indietruppe führte.
Kontinuierlich auf der Suche nach dem eigenen Sound tüftelte CRIMER im Stillen an Beats auf Computerprogrammen und fand sich plötzlich in den Tiefen der digitalen Synthesizer gefangen. Die neuen Möglichkeiten waren selbst für ihn als Amateurmusiker von unendlicher Grösse. Schnell nahmen die Helden, die ihn als Kind begleiteten – namentlich Rick Astley oder Lionel Richie – ihren Einfluss. Doch auch die jugendlichen Emo-Jahre sind nicht spurlos am Ostschweizer vorbeigegangen und haben das Soundbild mitgeprägt, wie ein düsterer Schleier, der sich über die Melodien legt.
Ohne jemals wirklich Songs veröffentlicht zu haben, kam CRIMER schnell zu einer guten Anzahl an Liveauftritten, die er wohl grösstenteils seiner einzigartigen Performance zu verdanken hat. Diese im Pathos getränkten Tanzeinlagen waren keinesfalls vorsätzlich geplant, sondern entstanden wohl eher als Antwort auf die eingeschränkte Bühnenpräsenz als Solokünstler.
Ein Mittel also, um die Leere auf Bühnen möglichst kreativ zu füllen. Eine Art unaufhaltbare Energie, die nur in Kombination mit Musik entfesselt werden kann und sich mit viel Gefühl in die brachiale Popmusik eingliedert. Diese ansteckende, performative Bewegungsart wird zudem von CRIMERS epochaler Stimme getragen, die sich vor allem im Bereich des Bariton gewaltig ausbreitet. All das lässt das Publikum schnell vergessen, nur von einer Person bespielt zu werden.
Mit der hymnischen Single „Brotherlove“ hat CRIMER bewiesen, dass er nicht mehr alleine auf dem Parkett tanzen muss. Der Song hat sich überraschend schnell im Heimatland verbreitet und ihn zu einem der spannendsten Newcomer aus der Alpenrepublik gemacht. Das Debut-Album „Leave Me Baby“ verspricht nicht minder interessant zu werden. Die Songs kommen im schweren New Wave Gewand daher und driften immer wieder gerne in die Italo-Disco ab. Retroklänge mit einem leichten Hauch Modernität stets geleitet von CRIMERs unverwechselbarem Stimmwerk und süffigen Chorus-Gitarren. Um diese geballte Ladung Energie live entfesseln zu können, hat sich der junge Tänzer zwei Mitmusiker ins Boot geholt. So wird in Zukunft noch energischer, noch erotischer performt!
(Quelle: Grand Hotel Van Cleef)

Präsentiert von ASK HELMUT, Grand Hotel van Cleef & Bedroomdisco