Arabqueen

Arabqueen
Mittwoch | 25. April 2018 | 19:30 Uhr


Nach dem Roman von Güner Yasemin Balci

Mariam führt ein Doppelleben: Zu Hause die folgsame Tochter strenger muslimischer Eltern. Auf der Straße die selbstbewusste ArabQueen, die mit ihrer Freundin Lena tanzen geht und sich andere kleine Freiheiten erschleicht. Als ihre Eltern eine Ehe für sie arrangieren wollen, steht Mariam vor einer Entscheidung, die ihr ganzes weiters Leben bestimmen wird.

Die Journalistin Güner Balci schildert anhand der (wahren) Geschichte Mariams die Zerreißprobe, vor der viele junge muslimische Frauen in Deutschland stehen: der Tradition zu folgen oder sich von ihrer Familie zu emanzipieren – mit allen Konsequenzen.

Mit „ArabQueen“ greift der Heimathafen Neukölln ein weiteres brisantes Thema auf. Das Stück beschließt nach „Arabboy“ und „Sisters“ die Neukölln-Trilogie.

Von und mit: Tanya Erartsin, Inka Löwendorf, Sascha Ö.Soydan | Regie: Nicole Oder | Kostüm: Wiebke Meier | Bühne: Julia von Schacky | Musik: Heiko Schnurpel | Dramaturgie: Elisabeth Tropper | Assistenz: Julie Mercier, Brigitte Schima | Lichtdesign: Christian Gierden, Manuel Schusch, Alexander Knobbe | Ton: Bastian Essinger | für die Bühne eingerichtet von: Nicole Oder und Elisabeth Tropper

„Groovende[r] Trip in die Welt der „Arabqueen“, der vom Kopf durchs Herz in die Beine geht – und zurück in den Kopf. Es ist ein pulsierender Theaterabend […]Ein Theaterknall wie einst in Ibsens „Nora“. So donnern Emanzipationsbewegungen.“
Berliner Zeitung