Die Vergangenheit ist gegenwärtig | The past is present

Die Vergangenheit ist gegenwärtig | The past is present
Samstag | 28. April 2018 | 17:00 Uhr


*English below*

Die Vergangenheit ist gegenwärtig

Beim Schreiben historischer Geschichten sehen sich Schriftsteller*innen vielerlei Fragen ausgesetzt, manchmal sogar Hindernissen. Geschichte ist nicht immer so faktenbasiert und universal wie allgemein angenommen wird. Was bekannt ist und was aus vergangenen Zeiten wieder ans Licht kommt, hängt von den Fragen ab, die wir stellen und von den Orten an denen wir die Antworten suchen. Wie gehen Autor*innen mit Geschichte in ihrem Schreiben um? Was ist ihre Motivation? Geht es darum, historischen Figuren eine Stimme zu verleihen oder vergessene Geschichten wieder auszugraben? Sollen vergangene Zeiten wiederaufleben, um das Gegenwärtige zu verstehen? Welche Strategien gibt es, das lang Vergangene zu imaginieren und dabei doch bei der „Wahrheit“ zu bleiben? Es diskutieren vier Autor*innen von vielfach diskutierten und ausgezeichneten historischen Romanen.

Die Veranstaltung ist Teil des Festivals Writing in Migration | African Book Festival Berlin.

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The past is present

When writing stories set in historical times writers are faced with many questions, even obstacles. History itself is not as factual as it is made to be, as universal as we are often made out to believe. What is known, or what emerges from times past depends on what questions are asked, where and how we look for answers. How do writers deal with historical times in their work? And why? Is it to give voice to historical figures, unearthing forgotten or silenced stories? Or to show what has been, imagining the past to understand the present? What strategies are there for envisioning times that have long gone and remain ‘truthful’?

This event is part of the festival Writing in Migration | African Book Festival Berlin.

Gäste/Guests:
Jennifer Nansubuga Makumbi
Sarah Ladipo Manyika
Niq Mhlongo
Chris Abani
Moderation: Elnathan John

BABYLON
Kino 2
Eintritt/Admission: € 8,- (erm. € 6,-)

Gefördert von:
der Kulturstiftung des Bundes und
der Senatsverwaltung für Kultur und Europa