Film Noir – 40 classics of the darkest genre in film history

Film Noir – 40 classics of the darkest genre in film history
Freitag | 16. März 2018 | 17:30 Uhr


Film Noir – 40 Klassiker des schwärzesten Genres der Filmgeschichte – Ab 1. März 2018
All Film will be shown in OV or with German Subtitles.

Das Babylon zeigt ab 1. März vier Wochen lang 40 Klassiker des schwärzesten Genres der Filmgeschichte, darunter #Meisterwerke von Sam Fuller, Alfred Hitchcock, John Huston, Fritz Lang, Stanley Kubrick, Otto Preminger, Nicholas Ray, Raoul Walsh, Orson Welles, Billy Wilder, Michael Curtiz und Howard Hawks Movies.
Alle Filme werden im englischen Original mit oder ohne Untertitel gezeigt.

Harte Schwarzweiß-Kontraste, stürzende Linien, Menschen in Panik, den Abgrund vor Augen, den Abgrund in sich vor Augen: Willkommen in der Welt des Selbstbetrugs und des Wahns, willkommen in der Welt des Film Noir!

Film Noir ist ein beim Publikum sehr beliebtes Genre, eine Marke – zu sehen an den international jährlich stattfindenden Festivals: In den USA in zahlreichen Städten wie San Francisco, Los Angeles, Boston, Chicago, Seattle, Denver, in Kanada, Tschechien, Frankreich – und nun auch im Babylon in Berlin.

Film Noir – Entstanden in den späten 1930er Jahren als Vorahnung monströser, weltumspannender Gewalttaten handelten die Filme aus Hollywoods „Schwarzer Serie“ von abgebrühten Privatdetektiven, kühlen Blondinen und skrupellosen Ganoven, wie sie die Krimis von Dashiell Hammett bevölkerten.

In den 1940er Jahren und insbesondere nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Verbrechen gnadenloser, die Bilder drastischer, bewegten sich die Protagonisten im Grenzbereich existenzieller Abgründe: Vertraute Sicherheiten brachen weg, Schönheiten entpuppten sich als Monster, Vertreter staatlicher Ordnung verstrickten sich in Korruption, Täuschung, Kontrollverlust auf der ganzen Linie.

Während die USA und die westliche Welt den Traum von technischem Fortschritt und Wohlstand für alle propagierten, legten sich die Noir-Filme wie ein störender Schatten über das Konsumidyll. Filme, die ihre Zuschauer mit ihrer schonungslos realistischen (oder pessimistischen?) Weltsicht irritierten – ein Reflex des Kalten Krieges?